Regisseurin Hanna Slak zu Besuch bei CINEPÄNZ

Der Wald ist ein lebendes Wesen. Die Bäume raunen und knarzen, wispern Geheimnisse, freuen sich an ihrem Freund Martin und den Baumwichteln. So mystisch schildert Regisseurin Hanna Slak die Naturräume ihrer Heimat Slowenien.

Hanna Slak war zu Besuch beim 21. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ und stellte ihren Film "Teah" vor. Teah ist ein bosnisches Flüchtlingskind, dass bei Martins Familie in den Wäldern ein Unterkommen findet. Martin findet sie zunächst nur lästig, ist er doch beschäftigt mit den Zeichen, die der Wald ihm gibt: Der Wald hat Angst, gelbe Markierungen erscheinen an den Bäumen, und als damit begonnen wird, die Bäume für eine Straße zu fällen, müssen die beiden Kinder zusammenhalten, um den Naturfrevel zu verhindern.

Regisseurin Hanna Slak beantwortete nach den Vorstellungen die Fragen der Kinder. Sie dankte den Zuschauern für ihre Aufmerksamkeit bei diesem nicht leichten Film: "Manche Filme halten ihre Zuschauer für dumm, sie meinen, man muss ihnen alles erklären. Ich denke, die Zuschauer sind schlau. Sie wissen, was ich sagen will und erschließen es sich selbst aus dem Film."

Dieser Ansicht waren auch die Kinder. Mit ihren Fragen trugen sie zum Gespräch mit der Regisseurin bei, die einfühlsam und lebendig zugleich von den Dreharbeiten berichtete. Sie blieb bei ihrer Maxime: "Die Zuschauer ernst nehmen!"
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