Preisvergabe beim 26. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ

Die meiste Arbeit hatte die Kinderjury: Sie musste in der vergangenen Festivalwoche alle Wettbewerbsfilme sichten. Die Kinder sassen danach noch lange zusammen und diskutierten über die Filme, bewerteten sie, hoben einzelne Aspekte wie die Kameraarbeit oder die Ausstattung hervor. Und dann kam der große Moment: Die Kinderjury stand bei der Cinepänz-Abschlussveranstaltung auf der Bühne (Bild) und vergab die Cinepänz-Preise.

Auf Platz 3 wählte die Jury den Film "Mune - Der Wächter des Mondes" mit seiner fantasievollen und überbordenden Animation.

Platz 2 erhielt das Drama "Das große Geheimnis", das in den Niederlanden zur Zeit der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg spielt.

Auf Platz 1 landete der belgische Film "Das Labyrinth", dessen Handung in großen Teilen in einem Computerspiel angesiedelt ist. Die Begründung der Jury lautet:

Der Film ist durch die Einbeziehung der Computerwelt sehr modern und ansprechend für Kinder. Die Idee, dass Realität und Spiel vermischt werden, ist sehr gut und ein entscheidender Unterschied zu den anderen Wettbewerbsfilmen. Die Kulisse in dem Film ist sehr gut ausgewählt und gestaltet, dabei ist besonders, dass sich im Verlauf des Filmes herausstellt, dass die Welt in dem Computerspiel die Stadt in der realen Welt ist.
Die Kameraeinstellungen und –perspektiven waren immer gut gewählt, ebenso der Schnitt. Die Geschichte, die im Film erzählt wird, ist für Kinder sehr gut verständlich und zugleich sehr spannend."

"Das Labyrinth" wird am Cinepänz-Nachspielwochenende noch zweimal zu sehen sein:

Samstag, 28. Nov. um 14.30 Uhr im Odeon-Kino
Sonntag, 29. Nov. um 15.00 Uhr im Cinenova-Kino
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