Volle Kinos am CINEPÄNZ-Sonntag

Die Mitarbeiter der Kinos und die CINEPÄNZ-Kollegen hatten am ersten Tag des 24. Kölner Kinderfilmfests CINEPÄNZ alle Hände voll zu tun. Sie kümmerten sich um die technische Abwicklung, betreuten die Festival-Gäste, führten die Gespräche nach den Vorführungen mit den Gästen und kümmerten sich um die vielen Details, die notwendig sind, damit die Kinogänger sich wohl fühlen.

Höhepunkte des Tages waren die Vorführung des Films MISTER TWISTER aus den Niederlanden im Odeon-Kino. Einer der beiden Hauptdarsteller, Brent Thomassen, erklärte den Zuschauern, wie er es geschafft hat, die Rolle zu bekommen, wie die Dreharbeiten abliefen, und wie es sich anfühlt, sich selbst auf der großen Kinoleinwand zu sehen.

Die ganz kleinen Zuschauer gingen in das Kurzfilmprogramm ab 5 Jahren mit dem Titel MONSTERGUT. Es ging: Natürlich um Monster. Diese waren in allen der gezeigten Kurzfilme präsent. Damit sich kein Kinoanfänger wirklich gruseln musste, moderierten die CINEPÄNZ-Mitarbeiterinnen Sabrina Funke und Lisa Witt zwischen den Filmen und sorgten für echte Wohlfühlatmosphäre.

Der Leiter des Kölner Trickfilmfestivals INDAC war dann zum japanischen Animee-Film DER MOHNBLUMENBERG (Bild) eingeladen. Er erklärte, von welchem Trickfilmstudio der Film erstellt worden ist, in welcher Zeit der Film in Japan spielt und brachte nach dem Film den Kindern die Welt des Trickfilms nahe.

Im Cinenova-Kino gab es einen weiteren Höhepunkt. Das bundesweit bekannte Kinderfilmfest DER GOLDENE SPATZ aus Erfurt war zu Gast. Die Mitarbeiter hatten zwei Filme mitgebracht: DAS HAUS DER KROKODILE und DAS PFERD AUF DEM BALKON. Als Gast waren die beiden Hauptdarsteller der Filme da: Kristo Ferkic und Enzo Gaier. Die Leiterin des GOLDENEN SPATZ Margret Albers führte durch die Gespräche mit dem Publikum.

Wie schon am Vortag bei der Eröffnungsveranstaltung erprobt gab es zu einem der Filme wieder eine Übersetzung in die Gebärdensprache. Etliche gehörlose Kinder sahen DAS HAUS DER KROKODILE und konnten durch die Übersetzung den Dialogen des Films folgen. Eines der gehörlosen Kinder war zum ersten Mal im Kino: "Ich wusste gar nicht, dass es im Kino so dunkel wird." Das ist nicht verwunderlich, können gehörlose Kinder mit Kino, selbst wenn es Untertitel gibt, nicht allzuviel anfangen. Sie sehen die Filme dann von DVD oder im Fernsehen. Und die Mitarbeiter von CINEPÄNZ waren stolz, es den gehörlosen Kindern zu ermöglichen, Filme dort zu sehen, wo sie hingehören: im Kino.
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